Infobrief 2024-01

Liebe Heimatfreunde,

als im Jahr 1990 der Heimatverein Emstek gegründet wurde, da lag Entspannung in der Luft. Der kalte Krieg war vorbei, die jahrzehntelange Bedrohungslage in Europa löste sich auf. Abrüstung stand in den folgenden Jahren überall auf der politischen Tagesordnung. Ein neuer Krieg in Europa? Damals unvorstellbar.
Mehr als 30 Jahre später ist es vorbei mit den großen Friedenshoffnungen. Es liegt wieder Spannung in der
Luft. Nicht nur in Europa. Im nahen Osten, im fernen Osten, in Afrika, überall gibt es oder drohen bewaffnete Konflikte. Kein guter Start in ein neues Jahr. Hoffen wir, dass dieses Jahr dazu beiträgt, wieder mehr Frieden auf Erden zu schaffen.

Der Vorstand des Heimatvereins hat für die kommenden Monate einige Veranstaltungen auf den Weg gebracht. Dazu laden wir herzlich ein.

Wintergang des Heimatvereins
Am Sonntag, den 25. Februar 2024, starten wir mit dem traditionellen Wintergang in das neue Vereinsjahr. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr der Lidl-Parkplatz an der Halener Straße. Dort werden wir mit unserer Winterwanderung beginnen. Auf halber Strecke unsrer Wanderung wird es eine gemeinsame Kaffeetafel geben, bevor wir gestärkt unseren Rückweg antreten. Lassen Sie sich überraschen.
Wir bitten um Anmeldungen für diesen Wintergang bis zum 23. Februar bei Werner Schleifer (Tel. 2515) oder Markus Meckelnborg (Tel. 1232). Alternativ kann eine Anmeldung gerne auch per Mail erfolgen: info@heimat-verein-emstek.de

Generalversammlung unseres Vereins
Am Dienstag, den 05.03.2024, findet die nächste Generalversammlung des Heimatvereins Emstek statt. Wie üblich beginn die Versammlung um 20.00 Uhr in den Räumen des Heimatvereins in der „Alten EVG“ an der Margarethenstraße. Nach dem offiziellen Teil wollen wir uns ein wenig mit der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Emstek beschäftigen, aber auch einen Blick in die Zukunft wagen, denn große Investitionen sind geplant, um die Emsteker Feuerwehr weiter zu stärken.

Umwelttag 2024
Am 16. März findet der Umwelttag 2024 in der Gemeinde Emstek statt. In allen Bauerschaften der Gemeinde wollen die Heimatvereine sowie die Jäger dafür sorgen, dass Feld und Flur wieder von Müll und Unrat befreit werden. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!

In Emstek bemühen wir uns seit Jahren, mehr Freiwillige für diese Aktion zu gewinnen. Wir brauchen mehr Menschen, die sich an einem Samstagmorgen 2 bis 3 Stunden Zeit für diese gute Sache nehmen. Das Sammeln macht nicht nur Spaß, sondern schärft auch das Bewusstsein dafür, mit wieviel Dreck wir Menschen unsere unmittelbare Umwelt unbedacht belasten. Machen Sie mit und/oder begeistern Sie andere zum Mitmachen.
Der diesjährige Umwelttag am Samstag, den 16. März 2024, beginnt 09.00 Uhr. Treffpunkt ist das Gelände der Firma Mählmann an der Halener Str. 25 in Emstek. Zur Belohnung wartet am Mittag wieder eine kräftige Erbsensuppe auf alle Helfer. Weitere Details werden wir rechtzeitig über die Presse bekanntgeben.

Im Oktober 2023 haben wir eine WhatsApp-Gruppe „Heimatverein-Info“ eingerichtet. Alle Heimatvereinsmitglieder, von denen uns die Handynummer vorliegt und die bei WhatsApp angemeldet sind, haben wir – sofern gewünscht – in diese Gruppe aufgenommen. Inzwischen sind es bereits 80 Kontakte. Mit Hilfe dieser Gruppe wollen und können wir schneller informieren und vor allem auch auf aktuelle Angebote außerhalb unseres Vereins hinweisen. Nachrichten und Informationen können in diese Gruppe nur die Mitglieder des Vorstands einstellen. Damit wird vermieden, dass die Gruppenmitglieder mit Nachrichten zugeschüttet werden oder irgendein Klamauk über diese Gruppe verbreitet wird. Wir möchten diese Gruppe natürlich weiter ausbauen. Wer gerne zukünftig sehr aktuell über heimatkundliche Themen informiert werden will, der teile uns einfach seine Handynummer mit, sodass wir diese Person in die Gruppe aufnehmen können. Am einfachsten ist es, wenn man uns die Handy-Nummer per Mail mitteilt: info@heimatverein-emstek.de. Alternativ können die Vorstandsmitglieder

Bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund!

Für den Vorstand

Markus Meckelnborg
Vorsitzender
Manfred Holtvogt
Schriftführer

Danke!!

Liebe Heimatfreunde,

der Arbeitsaufwand für unseren kleinen Weihnachtsmarkt in Emstek ist nicht unerheblich. Je näher der Termin des Marktes kommt, umso intensiver werden die Wettervorhersagen studiert, denn bei Dauerregen ist verständlicherweise kaum jemand auf unseren Markt zu locken.

In diesem Jahr wuchs die Nervosität von Tag zu Tag. Große und anhaltende Regenfelder waren angekündigt. Kein gutes Zeichen.

Am Samstagmorgen vor dem zweiten Advent trafen sich dann alle Gruppen, um den Platz bei der EVG, die Garagenräume und die Buden zu schmücken und vorzubereiten. Das Wetter war sehr gut und alle hofften auf gleiches Wetter für den Sonntag. Aber schon am Samstagnachmittag regnete es, die ganze Nacht regnete es und auch am Sonntagmorgen regnete es. Am Sonntagmittag ließ der Regen dann glücklicherweise nach und am Nachmittag kam fast kein Niederschlag mehr vom Himmel.

Die Freude bei uns und auch bei den anderen Gruppen war sehr groß, als sich der Markt am Nachmittag immer mehr füllte und viele Menschen zum Glühwein oder Punsch trinken, zum Bratwurst oder Waffel essen oder für einen Kaffee mit Kuchen zur Alten EVG kamen. Mit viel Einsatz wurde im Hintergrund gearbeitet, um den Besuchern einen adventlichen Nachmittag zu bereiten.

Erstmals wurde auch gemeinsam gesungen. Dies kam bei vielen Besuchern gut an und das wollen wir gerne im kommenden Jahr wiederholen.

Wir vom Vorstand des Heimatvereins bedanken uns bei allen Gruppen, die mit uns den diesjährigen Emsteker Weihnachtsmarkt gestaltet haben. Unser Dank gilt unseren Vereinsmitgliedern, die mit angepackt haben. Vielen, die nach einem Aufruf ihre Hilfe angeboten haben, mussten wir sogar absagen.
Und wir danken allen Besuchern des Marktes, die mit ihrem Kommen zum Gelingen des Emsteker Weihnachtsmarktes 2023 beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr!

Der Vorstand des Heimatvereins Emstek

Am 10. Dezember ist Weihnachtsmarkt bei der Alten EVG in Emstek

Emstek (me) – Traditionell findet am 2. Adventssonntag in Emstek ein kleiner Weihnachtsmarkt statt. Bereits seit 2014 trifft man sich in der Adventszeit im Innenhof der Alten EVG an der Margarethenstraße, um bei Glühwein, Bratwurst, heißen Waffeln und anderen Leckereien ein wenig vorweihnachtliche Atmosphäre zu schnuppern. Nur Corona hatte diesen kleinen Weihnachtsmarkt in den Jahren 2020 und 2021 unmöglich gemacht. Umso erfreulicher war der gute Besuch im vergangenen Jahr, als man sich endlich wieder bei besten äußeren Rahmenbedingungen auf dem Markt treffen konnte.  

In diesem Jahr fällt der 2. Adventssonntag auf den 10. Dezember. Ab 15.00 Uhr wird der Markt geöffnet sein und die Organisatoren hoffen wieder auf gutes Wetter und viele Besucher.

Das Besondere am Emsteker Weihnachtsmarkt: hier gibt es keine professionellen Beschicker, sondern alle Gruppen und Vereine engagieren sich hier ehrenamtlich. “Zusammen kommen, nette Leute treffen und einfach die Zeit genießen“, erläutert Markus Meckelnborg vom Heimatverein Emstek das einfache Konzept des Marktes. Unter der Federführung des Heimatvereins engagieren sich hier die DLRG Ortsgruppe Emstek, die Bereitschaft Emstek des DRK, die Reservistenkameradschaft Emstek, die Oberschule Emstek, die Messdiener und der Pfarreirat von St. Margaretha, die Musiker der „Wilden 13“ und erstmals auch der Gesangverein „Cäcilia“ Emstek.

Besonders beliebt bei den Kindern sind das Stockbrotbacken und auch die frisch gebackenen heißen Waffeln. Bei den Älteren kommen Glühwein, Bratwurst und auch Kaffee und Kuchen deutlich besser an.

Wer am 2. Adventssonntag etwas Entspannung sucht, der muss den Emsteker Weihnachtsmarkt im Innenhof der Alten EVG unbedingt besuchen.  

Immer auf dem Laufenden – die neue WhatsApp-Gruppe des Heimatvereins

„Heimatverein-Info“ heißt die neue WhatsApp-Gruppe des Heimatvereins Emstek, die der Vorstand nun eingerichtet hat. Diese neue Gruppe ist allein dafür vorgesehen, über aktuelle Aktionen des Heimatvereins Emstek und über Angebote anderer Vereine und Verbände zu informieren, die auf Interesse unserer Mitglieder stoßen könnten.

Die Gruppe kann nicht für Diskussionen oder zum Anschreiben des Vorstands genutzt werden, denn allein die Vorstandsmitglieder können hier neue Nachrichten einstellen und neue Mitglieder hinzufügen. Somit ist sichergestellt, dass die Anzahl der Nachrichten sehr übersichtlich bleibt und wirklich einen Informationscharakter haben.

Wir erhoffen uns, dass wir mit dieser Gruppe näher bei unseren Mitgliedern sind und damit schneller und besser über die verschiedensten Themen informieren können.

Da wir nur von wenigen Vereinsmitgliedern die Handynummer haben, ist die Größe der Gruppe noch sehr überschaubar und wir hoffen, dass sich viele Mitglieder dieser Gruppe anschließen.

Damit wir Sie dieser Gruppe hinzufügen können, senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihrer Handynummer und schon sind Sie dabei. Unsere Mail-Adresse: info@heimatverein-emstek.de.

Einladung zum Münsterlandtag am 04.11.2023 in Damme

„Klimawandel geht uns alle an“

Am 04.11.2023 findet der nächste Münsterlandtag des Heimatbund Oldenburger Münsterland in Damme statt. Das vielfältige Programm lädt zum Verweilen ein. Wir haben Euch im Anschluss den Flyer mit allen Informationen beigefügt.

Anmeldungen sind bis zum 25. Oktober 2023direkt beim Heimatbund möglich.

Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
Bahnhofstr. 82, 49661 Cloppenburg
Tel. +49 4471 947722
info@heimatbund-om.de

Bericht Ausflug ins Alte Land

Emstek (me)- Einen dreitägigen Ausflug ins Alte Land, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Nordeuropas westlich von Hamburg, haben Heimatfreunde aus der Gemeinde Emstek unternommen. Gemeinsam hatten die Heimatvereine Bühren, Emstek, Halen und Höltinghausen diese Tour ihren Mitgliedern angeboten, organisiert vom Heimatverein Emstek.

Erstes Ziel dieser Busreise war die alte Hansestadt Buxtehude. Dort gab es eine interessante Führung durch eine malerische Stadt mit rund 40.000 Einwohnern, die an dem kleinen Fluss Espe liegt, der nur wenige Kilometer weiter in die Elbe mündet. Mit viel Witz präsentierten zwei Gästeführerinnen in traditionellen Trachten ihren Gästen die sehenswerte Stadt, in der auch das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm „Hase und Igel“ spielt.  

Nach einer erholsamen Nacht in einem sehr guten Hotel begann der zweite Tag mit einer Führung durch die Kreisstadt Stade. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Altstadt, mit einer engen Bebauung und vielen alten Häusern die zum Teil über 400 Jahre alt sind. Nach dem Krieg war mal eine Zeit lang der komplette Abriss der zahlreichen historischen Häuser geplant, was aber seinerzeit am Geld scheiterte. Markant für das Stadtbild Stades sind die beiden Kirchen im Innenstadtbereich sowie der direkt an der Schwinge gelegene Fischmarkt.

Am Nachmittag des zweiten Tages gab es eine geführte Bustour durch die vielen kleinen Dörfer des Alten Land mit den charakteristischen alten Bauernhäusern und den zahlreichen Obsthöfen. Auf einem dieser alten Höfe wurde nicht nur eine Kaffeepause eingelegt, sondern eine engagierte Obstbäuerin konnte viel Interessantes rund um den Anbau von Obst und zu den besonderen Herausforderungen in der heutigen Zeit berichten.

Am letzten Tag ging es zunächst im Bus mit der Fähre von Wischhafen über die Elbe nach Glückstadt in Schleswig-Holstein. Die Elbe hat hier bereits eine Breite von etwa 3,5 km. Brücken über die Elbe gibt es zwischen Hamburg und der Elbmündung nicht mehr. Immerhin schlängelt sich die Elbe zwischen Hamburg und der Nordsee noch über 107 km durch die Landschaft.   

Im sonnigen Glückstadt gab es ebenfalls eine Führung. Anders als im Alten Land wurde diese Stadt vom Dänenkönig Christian relativ spät im Jahre 1617 in einem sumpfigen und morastigen Landstrich mit viel Aufwand aus dem Boden gestampft. Die Struktur der Stadt ist auf dem Reißbrett entstanden. Die sternförmige Anordnung der Straßen ist bis heute erhalten geblieben. Eine kulinarische Besonderheit ist der Glückstädter Matjes, den dann auch die Südoldenburger probieren durften.  

Letzte Station des Ausflugs war die Willkomm Höft in Wedel. Dies ist eine Schiffsbegrüßungsanlage direkt an der Elbe. Seit 1952 werden hier alle größeren Schiffe, die auf dem Weg nach Hamburg sind, mit ihrer Landesflagge und Nationalhymne begrüßt. Eine schöne Tradition, die insbesondere in den Sommermonaten viele Touristen anlockt.

Mit vielen neuen Eindrücken nach drei sehr interessanten Tagen bei gutem Wetter und mit leckerem Essen und Getränken ging es dann zurück in die Gemeinde Emstek. Das Alte Land – gar nicht so weit weg und sicherlich eine Reise wert.

Aus allen Teilen der Gemeinde Emstek kamen die Heimatfreunde, die im Rahmen eines dreitägigen Ausflugs das Alte Land westlich von Hamburg erkundeten.
Sehenswert die mittelalterliche Altstadt Stades, insbesondere der Bereich rund um den Fischmarkt.

Bericht Besuch Museum Fliegerhorst am 06.09.2023

Emstek/Ahlhorn (me) – Beeindruckt waren die Emsteker Heimatfreunde von einem Besuch des Fliegerhorstmuseums in Ahlhorn. Zum Besuch dieses Museums, das nur wenige Meter hinter der Emsteker Gemeindegrenze sein Zuhause hat, hatte der Heimatverein Emstek eingeladen.

Untergebracht ist das Museum in einem historischen Gebäude im ehemaligen Eingangsbereich des Fliegerhorstes. Dort hat die im Jahre 2012 gegründete Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn eine imposante Sammlung an Exponaten zusammengetragen, welche die sehr unterschiedliche Nutzung des Standortes über fast 100 Jahre ausführlich dokumentiert.

Peter Pasternak, der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft, ließ es sich nicht nehmen, die Emsteker persönlich durch die Ausstellung zu führen und mit zahlreichen Anekdoten die ausführlichen Beschreibungen zu ergänzen.

1915 wurde der Standort zunächst als militärischer Luftschiffhafen von der kaiserlichen Marine des Deutschen Reichs gebaut. Nach dem ersten Weltkrieg wurden Gelände und Gebäude als Kinder- und Caritasheim genutzt, bevor ab 1938 das Militär zurückkehrte und die Wehrmacht den Platz bis Ende 1945 als Kriegsflugplatz nutzte.

Nach dem Krieg bis 1958 war in Ahlhorn die britische Royal Air Force stationiert, bevor dann die Bundeswehr zunächst mit Flugzeugen, später vor allem mit Hubschraubern dort einzog. Im Jahr 2005 wurde der Fliegerhorst schließlich aufgegeben. Danach begann die Entwicklung zu einem Gewerbepark, in dem sich ganz neu der amerikanische Internethändler Amazon mit zunächst 1.000 neuen Arbeitsplätzen niedergelassen hat. Die Anzahl der Arbeitsplätze soll in den kommenden Jahren sogar noch verdoppelt werden.

Das liebevoll eingerichtete Museum lohnt einen Besuch – auch ohne Führung, denn zahlreiche Informationstafeln dokumentieren den geschichtlichen Werdegang.

Geöffnet hat das Museum von April bis September samstags und sonntags, in der dunklen Jahreszeit nur sonntags.

Informationen findet man auch unter www.fliegerhorstahlhorn.de.

1. Gruppenfoto der Emsteker Heimatfreunde vor einer alten Bell, einem Hubschrauber, der über Jahrzehnte fast täglich auch am Emsteker Himmel zu sehen und zu hören war.
2. Mit zahlreichen Exponaten wird in dem Museum die wechselhafte Geschichte des Ahlhorner Fliegerhortes dargestellt.

Besuch Museum Fliegerhorst am 06.09.2023

Emstek (me) – Der Heimatverein Emstek lädt seine Mitglieder zu einem geführten Besuch des Fliegerhorst-Museums in Ahlhorn ein.

Dieser wird am Mittwoch, den 06. September 2023, stattfinden. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr der Eingangsbereich des alten Fliegerhorstes an der Vechtaer Straße (alte B 69). Alle, die mit dem Fahrrad anreisen möchten, treffen sich bereits um 18.15 Uhr auf dem Marktplatz in Emstek, um gemeinsam nach Ahlhorn zu radeln.

Für diesen Museumsbesuch sind Anmeldungen erforderlich, die bis zum 03. September 2023 Werner Schleifer (Tel. 04473-2515) und Markus Meckelnborg (Tel. 04473-1232) entgegennehmen. Alternativ ist die Anmeldung auch per Mail möglich: info@heimatverein-emstek.de

Mit dem Fliegerhorst Ahlhorn verbinden die meisten Emsteker vor allem das Hubschraubertransportgeschwader 64 der Bundeswehr, das zwischen 1971 und 1994 dafür sorgte, dass fast täglich Hubschrauber über Emstek hinwegflogen. Dies geschah vielfach zu Übungszwecken, aber auch ungezählte Rettungseinsätze im zivilen Bereich wurden von Ahlhorn aus geleistet.

Aber die Geschichte des Fliegerhorstes, der unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Emstek lag, begann bereits 1915, als die deutsche Reichsmarine riesige Hallen für einen Luftschiffhafen baute. Im Januar 1918 gab es dort ein großes Unglück, weil in Ahlhorn gleich 3 Luftschiffe explodierten. Die Detonationen waren selbst in Oldenburg und Bremen zu hören. Die Druckwelle der Explosionen sorgte für Schäden an Gebäuden auch in Emstek.

Um die Erinnerung an die 80-jährige Geschichte des Fliegerhorstes zu bewahren, hat sich im Jahre 2011 die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e. V. gegründet. Bereits ab 2012 begann man damit, ein kleines Museum im Alten Posthaus in Ahlhorn einzurichten. Seit 2019 gibt es dieses inzwischen sehr umfangreiche Museum im Eingangsbereich des ehemaligen Fliegerhorstes.

Infobrief 2023 Nr. 3

Liebe Heimatfreunde,

mitten im Hochsommer möchten wir über verschiedene Veranstaltungen und Themen informieren, die wir im Vorstand des Heimatvereins gerade vorbereiten bzw. mit denen wir uns gerade beschäftigen.  

Fahrradtour am 13. August 2023

Eine Fahrradtour haben wir für Sonntag, den 13. August 2023, geplant. Von Emstek aus geht es in Richtung Nordwesten. Gestartet wird um 13.30 Uhr auf dem Emsteker Marktplatz. Wie immer ist eine Kaffeetafel fest eingeplant. Die Streckenlänge wird wieder zwischen 35 und 40 km betragen.

Wichtig: Für diesen Fahrradausflug sind Anmeldungen erforderlich, die bis zum 11. August 2023 Werner Schleifer (Tel. 2515) und Markus Meckelnborg (Tel. 1232) entgegennehmen. Alternativ ist die Anmeldung auch per Mail möglich: info@heimatverein-emstek.de

Besuch des Fliegerhorst-Museums in Ahlhorn

Mit dem Fliegerhorst Ahlhorn verbinden vermutlich die meisten von uns das Hubschraubertransportgeschwader 64 der Bundeswehr, das zwischen 1971 und 1994 dafür sorgte, dass fast täglich Hubschrauber über Emstek hinwegflogen. Dies geschah vielfach zu Übungszwecken, aber auch ungezählte Rettungseinsätze im zivilen Bereich wurden von Ahlhorn aus geleistet.

Aber die Geschichte des Fliegerhorstes, der unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Emstek lag, begann bereits 1915, als dort die deutsche Reichsmarine riesige Hallen für einen Luftschiffhafen baute. Im Januar 1918 gab es dort ein großes Unglück, weil in Ahlhorn gleich 3 Luftschiffe explodierten. Die Detonationen waren selbst in Oldenburg und Bremen zu hören. Die Druckwelle der Explosionen sorgte für Schäden an Gebäuden auch in Emstek.

Um die Erinnerung an die 80-jährige Geschichte des Fliegerhorstes zu bewahren, hat sich im Jahre 2011 die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e. V. gegründet. Bereits ab 2012 begann man damit, ein kleines Museum im Alten Posthaus in Ahlhorn einzurichten. Seit 2019 gibt es dieses inzwischen sehr umfangreiche Museum im Eingangsbereich des ehemaligen Fliegerhorstes.

Zum Besuch dieses Museums inklusive einer Führung laden wir unsere Mitglieder, aber auch Interessierte sehr herzlich ein. Dieser wird am Mittwoch, den 06. September 2023, stattfinden. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr der Eingangsbereich des alten Fliegerhorstes. Alle, die mit dem Fahrrad anreisen möchten, treffen sich bereits um 18.15 Uhr auf dem Marktplatz in Emstek, um gemeinsam nach Ahlhorn zu radeln. Da der Fliegerhorst-Verein keine Verpflegung anbieten kann, sollte jeder die Eigenversorgung insbesondere mit Getränken sicherstellen. Die Kosten für Eintritt und Führung werden von der Vereinskasse übernommen.

Wichtig: Für diesen Museumsbesuch sind Anmeldungen erforderlich, die bis zum 01. September 2023 Werner Schleifer (Tel. 2515) und Markus Meckelnborg (Tel. 1232) entgegennehmen. Alternativ ist die Anmeldung auch per Mail möglich: info@heimatverein-emstek.de

Busreise ins Alte Land

Für den 3-tägigen Busausflug vom 22. bis zum 24. September 2023 ins Alte Land unter anderem in die Städte Buxtehude, Stade, Jork und Glückstadt sind noch einige Plätze frei und Nachmeldungen sind noch möglich. Eine ausführliche Beschreibung sowie Informationen zum Programm, zu den Kosten und zum Anmeldeverfahren finden Sie auf unserer Homepage www.heimatverein-emstek.de. Alternativ sprechen Sie die Mitglieder des Vorstandes einfach an.

Buchveröffentlichung: „Brandkassenregister des Kirchspiels Emstek aus den Jahren 1771 bis 1911“

Anfang Juni haben wird das Buchprojekt „Das Brandkassenregister des Kirchspiels Emstek aus den Jahren 1771 bis 1911“ im Emsteker Rathaus vorgestellt. Die Veröffentlichung ist eine Gemeinschaftsaktion der Heimatvereine in der Gemeinde Emstek. Das Buch kann zum Preis von 29,00 € über die Heimatvereine bezogen werden. Darüber hinaus kann das Buch auch im Geschäft August Büssing an der Langen Straße in Emstek erworben werden.

Am Freitag, den 10. November 2023 wird es im Emsteker Rathaus wieder einen Neubürgerempfang geben. Dort wird sich auch der Heimatverein Emstek den Neubürgern präsentieren.

Auch wenn es so klingt, als sei es noch sehr weit weg, die ersten Überlegungen für die Organisation des kleinen Emsteker Weihnachtsmarktes haben bereits stattgefunden. Dieser soll am Sonntag, den 10. Dezember 2023 stattfinden, wird um 15.00 Uhr beginnen und findet wieder im Innenhof der Alten EVG an der Margarethenstraße statt.   

Terminiert wurde inzwischen auch der Umwelttag im kommenden Jahr. Dieser wird am Samstag, den 16. März 2024 wieder mit der Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde Emstek durchgeführt

Wir freuen uns über viele Teilnehmer bei unseren Veranstaltungen und hoffen für uns alle auf eine gute und friedliche Zeit.  

Für den Vorstand

Markus Meckelnborg                                       Manfred Holtvogt
Vorsitzender                                                     Schriftführer

Autoren entziffern Emsteker Brandkassenregister

Ludger Kock und Hans-Georg Koopmeiners haben für die Heimatvereine der Gemeinde Emstek recherchiert. Das Ergebnis ist ein Schatz für Heimat- und Familienforscher.

Es ist zweifellos eine wertvolle Sammlung von Namen und Fakten, die die Heimatvereine der Gemeinde Emstek nun in den Händen halten. Ehrenamtlich haben sich Ludger Kock aus Bethen und Hans-Georg Koopmeiners aus Cloppenburg ans Werk gemacht, das Brandkassenregister für die Gemeinde Emstek abzuschreiben, zu ordnen und mit einem Stichwortregister zu versehen. Herausgekommen ist ein dickes Buch, das Heimat- und Familienforschern wertvolle Dienste liefern kann.

Dass dies eine wichtige Aufgabe ist, ist nicht zuletzt an der Unterstützung durch den Heimatbund Oldenburger Münsterland festzumachen. Zusammen mit der Landessparkasse zu Oldenburg als Sponsor ist das finanzielle Risiko für die Heimatvereine damit abgemildert, denn die Zielgruppe ist überschaubar und die Nachfrage schwer zu kalkulieren.  

Buch gibt es für 29 Euro bei den Heimatvereinen

Die Autoren sind im Frühjahr 2021 auf die Emsteker Heimatfreunde zugekommen mit dem Vorschlag, die Texte, die teilweise in Sütterlin geschrieben sind, abzuschreiben und damit lesbar zu machen. Nicht nur die heute fremde Schrift, auch die individuelle Handschrift stellte Kock und Koopmeiners ein ums andere Mal vor eine Herausforderung. Beide haben die umfangreichen Unterlagen aus dem Staatsarchiv kopiert. Anlässlich einer kleinen Feierstunde im Rathaus wurden die fertigen Exemplare gezeigt, die nun bei den Heimatvereinen Emstek, Halen, Höltinghausen und Bühren zum Preis von 29 Euro pro Stück gekauft werden können.

Das Buch kann beim Heimatverein per eMail an info@heimatverein-emstek.de oder telefonisch bei Markus Meckelnborg (Tel. 04473-1232) für EUR 29,00 bestellt werden.

In den Brandkassenregistern sind nicht nur die vorhandenen Gebäude aufgeführt, sondern es finden sich auch viele wichtige Informationen zu Familienverhältnissen, Eigentümerwechseln, Erbfolgen und Ähnlichem. Es sind auch Brandereignisse aufgeführt und die Schäden ausführlich beschrieben. „In den Brandregistern lässt sich aber beispielsweise auch nachvollziehen, wann die Kirche in Emstek sowie die Kapellen in Bühren und Halen gebaut oder Veränderungen an ihnen vorgenommen worden sind. Gleiches gilt auch für die Schulgebäude in den Bauerschaften. Des Weiteren sind auch eine Mühle und eine Molkerei in diesem Buch verzeichnet“, meinte Markus Meckelnborg, Vorsitzender des Heimatvereins Emstek.

In der Heimatbibliothek wurde nach Zeitungsberichten gesucht

Die beiden Autoren haben sich nicht nur mit dem Abschreiben der vier großen Brandkassenregister sowie den Veränderungsregistern begnügt. Sie haben auch die Anmerkungen in den Registern zu zahlreichen Bränden aufgelistet und in der Heimatbibliothek Vechta nach Zeitungsberichten gesucht, die diesen Bränden zugeordnet werden können. Diese Zeitungsmeldungen ergänzen die Eintragungen in den Registern. Auch in den Unterlagen des Landesarchivs Oldenburg haben Kock und Koopmeiners nach Informationen zu den Brandereignissen geforscht und in dieses Buch mit einfließen lassen. „Besonders erwähnenswert ist hier der große Brand in Bühren im Jahre 1840, bei dem an einem Tag gleich 20 Gebäude ein Raub der Flammen wurden“, wusste Meckelnborg zu berichten.

Ergänzt wird die gesamte Arbeit mit einigen Fotografien, die verschiedene Höfe in der Gemeinde Emstek zeigen und die alle in den Jahren 1937 und 1938 angefertigt wurden. Sie wurden vom Museumsdorf Cloppenburg zur Verfügung gestellt.

Buchvorstellung: Die Vertreter der Heimatvereine und Sponsoren sowie Bürgermeister Michael Fischer freuten sich, das Ergebnis der Autoren Ludger Kock (5. von rechts) und Hans-Georg Koopmeiners (nicht im Bild) in den Händen zu halten. Foto: Vorwerk